Brost-Stiftung

Mission Statement
Die Brost-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Essen und setzt sich für wissensbasierte, konzeptionsstarke, mutige, zukunftsweisende Projekte im Ruhrgebiet ein. Sie möchte einen Beitrag zur Gestaltung der Identität des Ruhrgebiets durch Projekte im Bereich von Kunst und Kultur, Jugend- und Altenhilfe sowie mildtätige Maßnahmen leisten und Raum für Maßnahmen und Veranstaltungen zur Förderung des Informationsbedürfnisses und der Bildung der Bevölkerung, insbesondere durch Unterstützung und Würdigung eines freien, kritischen unabhängigen und aufklärerischen Journalismus bieten. Gefördert werden innovative, kooperative und perspektivische Projekte in der Stadt Essen und im Ruhrgebiet.
Bisherige Förderprogramme
Durch offene Projektförderung, sowie Studien, Workshops und Preise werden Journalist:innen individuell, als auch der Journalismus strukturell gefördert. Aktuelle und bisherige Programme:
- Förderschwerpunkt „Qualitätsjournalismus“ der Brost-Stiftung (Mai 2024–April 2027)
Der Förderschwerpunkt dient der Sicherung eines hochwertigen Medienangebots und der Stärkung von Volksbildung und demokratischer Orientierung.Es fördert eigene und externe Projekte im Ruhrgebiet in Zusammenarbeit mit Partnern wie z.B. The Pioneer, Fazit-Stiftung, Correctiv. Es fördert insbesondere die journalistische Content-Produktion, den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, die Stärkung politischen Bewusstseins sowie die (investigative) Recherche, um Medienskepsis und gesellschaftliche Polarisierung entgegenzuwirken.
- Brost-Ruhr Preis
Preisausschreiben für Persönlichkeiten, Gruppen oder Institutionen, welche sich besonders engagiert, zukunftsweisend und gesellschaftlich relevant für die Menschen im Ruhrgebiet (und darüber hinaus) einsetzen. Das Preisgeld (20.000 Euro) wird an eine vom Preisträger/von der Preisträgerin ausgewählte gemeinnützige Organisation gespendet.
- „Partner für die Zukunft – Nordrhein-Westfalen und die Niederlande“
Das Projekt der Brost-Akademie stärkt die Zusammenarbeit zwischen beiden Nachbarregionen in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Kern des Projekts ist das jährliche „Zukunftsforum NRW – Niederlande“ in Noordwijk, das seit 2023 unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Hendrik Wüst stattfindet. Ziel ist der Ausbau des bilateralen Dialogs sowie die Förderung von Handel, Investitionen und Innovationen. Die Brost-Akademie plant, das Zukunftsforum langfristig fortzuführen – in Kooperation mit der Deutsch-Niederländischen Handelskammer. Das Projekt ergänzt bestehende Initiativen der Brost-Stiftung, wie den Jugendaustausch zwischen dem Ruhrgebiet und den Niederlanden, und fördert so den grenzüberschreitenden Austausch in Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft.
Ziele
Zugänglichmachung von Informationen | Engagement für Qualität im Journalismus | Innovationsförderung | Vergabe von Stipendien | Förderung des Gemeinwohls | Demokratieförderung | Journalistische Nachwuchsförderung | Unterstützung von Aus- und Weiterbildung | Kulturvermittlung | Engagement gegen Diskriminierung | Förderung digitaler Medienkompetenz | Unterstützung beim Berufseinstieg | Förderung des Austauschs | Netzwerkbildung |
Was wird gefördert?
Bildung | Inhalte | Kunst & Kultur | Wissenschaft & Forschung | Organisations- & Geschäftsentwicklung | Veranstaltungen | Soziales | Kooperation | Preise | Dialog | Diversität | Dokumentation | Fellowships | Entwicklungskosten | Nachwuchskräfte |
Wer wird gefördert?
Einzelpersonen | Organisationen | Stiftungen | Vereine |
Wo wird gefördert?
Nordrhein-Westfalen
Kontakt
Adresse
Brost-Stiftung
Zeißbogen 28
45133 Essen
Deutschland
Telefon
+49-201-7499360
Rechtsform
Stiftung








NPJ Einschätzung
Der Fokus der Brost-Stiftung liegt auf der Förderung gemeinnütziger Projekte speziell auf dem Bereich Journalismus und Medien. Aus der Stiftungsarbeit hervorgegangen ist unter anderem auch das Erich-Brost-Institut für Journalismus in Europa an der Technischen Universität Dortmund. Neben Forschungsarbeiten zum Journalismus fördert die Stiftung vor allem die Vernetzung innerhalb der Branche mittels der Finanzierung von Veranstaltungen. Die Stiftung ist sowohl operativ mit eigenen Projekten tätig als auch unterstützt sie einen “freien, kritischen unabhängigen und aufklärerischen Journalismus”. Bekannt wurde die Brost-Stiftung u.a. auch durch die millionenschwere Initialförderung der Rechercheorganisation Correctiv in Essen/Berlin. Der gesetzte Förderschwerpunkt „Qualitätsjournalismus“ bis 2027 unterstreicht das journalistische Förderprofil der Stiftung.