Hans-Böckler-Stiftung
Mission Statement
Die Hans-Böckler-Stiftung setzt sich für eine demokratische und solidarische Gesellschaft mit den Schwerpunkten gute und qualifizierte Arbeit, soziale, ökologische und nachhaltige Gestaltung der Wirtschaft sowie Gerechtigkeit als gesellschaftliches Fundament ein. Sie möchte einen Beitrag zur demokratischen, sozialen und nachhaltigen Transformation leisten und Raum für betriebliche, regionale und lösungsorientierte Ansätze schaffen, bei der Mitbestimmung sowie wissenschaftliche Expertise und Praxis vereint werden sollen. Die Stiftung fördert junge Menschen durch Stipendien und Begabtenförderung sowie Forschungsvorhaben, die Orientierungswissen zur Verfügung stellen und arbeitnehmer:innenorientierte, innovative Gestaltungsimpulse setzen wollen.
Bisherige Förderprogramme
Die Hans-Böckler-Stiftung unterstützt diverse Projekte in den Themenbereichen Mitbestimmung, Arbeit, Soziales und Wirtschaft. Aktuelle Projekte sind:
- „Standards für transparente KI“
Das Projekt beabsichtigt, Standards für die Benutzerschnittstellen von KI-Systemen bzw. datenbasierten Systemen zu entwickeln, die es Nutzer:innen der Systeme erlauben, die Ergebnisse des Systems besser zu verstehen und einzuordnen.
- „Die Wahl zwischen Zeit und Geld“
Tarifliche Regelungen in einigen Branchen geben Beschäftigten jedes Jahr die Wahl zwischen der Erhöhung ihres Entgelts und der Transformation der Entgelterhöhung in freie Zeit. Warum wählen einige Beschäftigte mehr Geld, andere mehr Zeit und was sind die Konsequenzen? Welche Rolle spielen betriebliche und familiäre Bedingungen?
- „Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen im Vergleich“
Vor dem Hintergrund der Diskussion um die Zunahme prekärer Formen der Selbständigkeit nimmt das Projekt eine explorative Vermessung des mitbestimmungspolitischen Feldes der Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen in Deutschland vor. Es vergleicht interessenpolitische Positionen, ermittelt generelle Bedarfe und Lücken in der Interessenvertretung und lotet Kooperationspotenziale aus.
- „Solidaritätsfond”
Seit 1973 unterstützt der Solidaritätsfonds der Hans-Böckler-Stiftung nationale und internationale Solidaritätsarbeit. Gefördert werden Projekte mit einem emanzipatorischen Ansatz, dabei insbesondere Druckkosten (für Reader, Flyer, Plakate), Materialkosten und Sachgegenstände, die zur Projektdurchführung erforderlich sind, sowie Bildungs- und Informationsveranstaltungen (Raummiete, Technikmiete, Werbung). Eine Langzeitförderung ist nicht möglich. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen und Vereine. Vollständige Projektanträge mit einem Projektvolumen von mindestens 1.000 Euro und in der Regel bis zu 10.000 Euro können laufend an den Solidaritätsfonds gestellt werden. In Ausnahmefällen ist auch eine Förderung über 10.000 Euro möglich.
Ziele
Engagement für Nachhaltigkeit | Demokratieförderung | Förderung von Chancengleichheit | Förderung von Wissenschaft und Forschung | Zugänglichmachung von Informationen | Engagement für Qualität im Journalismus | Innovationsförderung | Vergabe von Stipendien | Engagement für eine gerechte Gesellschaft | Förderung von Solidarität | Journalistische Nachwuchsförderung | Unterstützung von Aus- und Weiterbildung | Engagement für soziale Inklusion | Engagement für Europa | Engagement für Inklusion | Unterstützung von Ausbildungsangeboten | Förderung des Austauschs | Netzwerkbildung |
Was wird gefördert?
Bildung | Inhalte | Wissenschaft & Forschung | Druckkosten | Veranstaltungen | Dialog | Kooperation | Soziales | Fellowships | Nachwuchskräfte |
Wer wird gefördert?
Einzelpersonen | Organisationen |
Wo wird gefördert?
Deutschland
Kontakt
Adresse
Hans-Böckler-Stiftung
Georg-Glock-Straße 18
40474 Düsseldorf
Deutschland
Telefon
+49-211-77780
Rechtsform
Stiftung des privaten Rechts








NPJ Einschätzung
Das Hauptaugenmerk der Hans-Böckler-Stiftung liegt auf der Unterstützung von Forschung und Bildung, insbesondere in Bereichen, die sich mit Arbeitswelt, Wirtschafts- und Sozialpolitik im Sinne der Arbeitnehmer:inneninteressen befassen. Journalismus wird als Teil des Förderbereichs “Mitbestimmung” insbesondere innerhalb der Stipendienangebote realisiert. Projekte werden überwiegend von der Stiftung selbst initiiert und realisiert. Finanzierungsmöglichkeiten für kleinere journalistische Projekte kann es für gemeinnützige Akteure, die sich inhaltlich am Bereich der Mitbestimmung orientieren und z.B. den Solidaritätsfond in Anspruch nehmen.