Wie geht gemeinwohlorientierter Journalismus in der Praxis? Wir beleuchten bestehende und in Gründung befindliche Innovations-Projekte im Journalismus. Diesmal: Reflekt.
Wenn Journalismus im KI-Zeitalter relevant bleiben soll, muss er wieder dort präsent sein, wo Menschen Öffentlichkeit tatsächlich erleben: in sozialen Räumen, direkter Begegnung und Dritten Orten. Ein Beitrag von Alexander von Streit.
Die anhaltende Debatte über die Förderung von Gemeinnützigkeit im Journalismus kommt an einer Perspektive nicht mehr vorbei: Inzwischen rückt mit Vehemenz die digitale Versorgungsstruktur selbst in den Vordergrund und verändert, wie das Prinzip der Gemeinwohlorientierung im Mediensektor gedacht werden kann, um erfolgreich zu sein.
Am 5. Mai begehen Verlage in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg den Tag des Lokaljournalismus. Damit Lokaljournalismus auch unter unablässigem Druck bestehen kann, sollten wir ihn als lokale Infrastruktur der Demokratie verstehen. Das verlangt nach kooperativen Modellen, Gründermut und Verbündeten weit jenseits des Verlagsgeschäfts.
Die globale KI-Debatte pendelt sich zwischen Heilsversprechen und Kontrollverlust ein – und offenbart weniger über das Algorithmen-Gefängnis als über die Urängste und Sehnsüchte unserer Gesellschaft. Stephan Weichert sagt: Es gibt ein Leben nach der KI – aber nur, wenn wir Medien uns publizistisch behaupten.
Wie geht gemeinwohlorientierter Journalismus in der Praxis? Wir beleuchten bestehende und in Gründung befindliche Innovations-Projekte im Journalismus. Diesmal: "Moazin"
Sebastian Turner ist Gründer und Geschäfstführer der Berliner Redaktion "Table Briefings". 1985 rief er das "Medium Magazin" ins Leben. Danach war er Geschäfstführer der Kommunikationsagentur Scholz & Friends, Verleger und Gesellschafter des "Tagesspiegel" und initiierte die Wissenschaftskonferenz "Falling Walls".
Juliane von Reppert-Bismarck, Gründerin „Lie Detectors“
Die globale KI-Debatte pendelt sich zwischen Heilsversprechen und Kontrollverlust ein – und offenbart weniger über das Algorithmen-Gefängnis als über die Urängste und Sehnsüchte unserer Gesellschaft. Stephan Weichert sagt: Es gibt ein Leben nach der KI – aber nur, wenn wir Medien uns publizistisch behaupten.
Der Medienwissenschaftler Martin Andree rechnet ab – mit Dark Tech, digitalen Populisten und dem medienpolitischen Phlegma der EU
Jetzt Förderung finden
In der NPJ-Datenbank befinden sich zurzeit Steckbriefe zu über 100 Förderorganisationen, die für die Finanzierung von Journalismus interessant sein können. Manche fördern Journalismus explizit, bei anderen können sich aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung zahlreiche Anknüpfungspunkte gerade für gemeinwohlorientierte Journalismus-Projekte ergeben.

















